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KTV 2 verliert gegen Norderstedt 1:3 PDF
Geschrieben von Imke Henningsen   
Dienstag, 2. März 2010
Am vergangenen Samstag fuhren die Regionalliga-Damen des KTV die zweite Pleite in Folge ein. Mit 1:3 unterlag man vor heimischer Kulisse dem 1. VC Norderstedt und zeigte sich ratlos angesichts zweier so bitterer Niederlagen.
„Ich konnte es nicht fassen, als ich den Punktestand von 0:10 sah. Ich glaube, keiner von uns wusste so recht, wie ihm geschah!“, zeigte sich Kapitänin Kirsten Pemöller fassungslos über den katastrophalen Auftakt des vierten Satzes. Zu diesem Zeitpunkt hatte Coach Pelny bereits beide Auszeiten genutzt und konnte nur noch kopfschüttelnd zusehen, wie den Athletinnen nichts so recht glücken wollte und der Ball ein ums andere Mal in eigener Feldhälfte auftropfte und den Spielzug beendete. Bereits im ersten Spielabschnitt liefen die Fäden nicht zusammen, und schienen jeweils an anderen Stellen zu reißen. Obwohl deutlich überlegen, wurden Chancen nur sehr sporadisch genutzt. Dank des zu Beginn erarbeiteten Vorsprungs siegte man dennoch glücklich mit 25:20. In der Satzpause waren sich alle einig: „Wir wollten einen drauflegen und unser Potential ausschöpfen.“ Stattdessen konnten die Norderstedterinnen ihr Spiel anziehen und die Zahl der Eigenfehler erfolgreich minimieren. „Wir haben scheinbar bereitwillig alles über uns ergehen lassen und Norderstedt mit unseren Aufschlägen und Angriffen noch Geschenke gemacht!“, zeigte sich Mittelblock Jessica Greinacher selbstkritisch. Auch in den Sätzen zwei bis vier fast ausschießlich das gleiche Bild, es schien als spielten die Kielerinnen Fehler-Würfeln. Standen Annahme und Zuspiel, vermochten die Angreifer nur selten, den Ball im gegnerischen Feld auch tatsächlich in Punkte zu verwandeln. Vor allem der sonst so gewohnt solide Block der Hauptstädterinnen zeigte an diesem Tag Schwächen und gewährte den Norderstedter Angriffen allzu viel Spielraum. Während auf eigener Seite die Fehlerquote im Aufschlag ungeahnte Ausmaße annahm, limitierten die Aufschläge  der Gegnerinnen die Kieler Siegchancen zusätzlich. Trotz nun zweier verlorener Partien gegen vermeintlich unterlegene Gegner sieht das Team nach vorne: „Es geht weiter. Wir haben uns jetzt zwei Patzer erlaubt, aber deshalb an den Abstieg zu denken, wäre Schwarzmalerei. Wir konzentrieren uns auf die vor uns liegenden Aufgaben!“ Die nächste Gelegenheit wird es bereits am kommenden Samstag geben, wenn das Kieler Team in eigener Halle auf den CVJM trifft, um allen Zweifeln zum Trotz das Können unter Beweis zu stellen und den Regionalliga-Anspruch zu untermauern.